Die meisten Patientinnen entdecken, dass die Essstörung der Bewältigung eines emotionalen Konfliktes dient. Oft kristallisieren sich Konflikte von Selbst- und Fremdbestimmung heraus, die sich als Überkontrolle und/oder Kontrollverlust manifestieren. Während zu Beginn der Therapie das Essverhalten im Vordergrund steht, tauchen im weiteren Verlauf der Behandlung meistens wesentlich komplexere Problembereiche auf: Selbstwertprobleme, Defizite im Sozialverhalten, emotionale Instabilität, irrationale Einstellungen, zwanghafte Persönlichkeitsstrukturen, Traumata aufgrund der Sozialisationsbedingungen u .a..
Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der Sitzungen, wobei das Essverhalten parallel bearbeitet wird. |